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Abteilung II (Spionageabwehr)

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Stand: Dezember 2020
Umfang: 19 lfm
Laufzeit: 1954 - 1989
Erschließungsstand: 100 %

Allgemeine Informationen

- Gewährleistung der Inneren Sicherheit des MfS
- Aufdeckung und Abwehr von geheimdienstlichen Angriffen
- Überwachung von ausländischen Vertretungen, Diplomaten, Journalisten und anderen Ausländern bzw. Westdeutschen im Bezirk
- Sicherung der Westbeziehungen von SED und FDGB
- Äußere Spionageabwehr gegen Bundesnachrichtendienst, Bundes- und Landesämter für Verfassungsschutz und andere Geheimdienste

Enthält u. a.

- Informationen über Militär-Objekte
- Treffberichte mit Inoffiziellen Mitarbeitern (IM)
- Zentraler Operativer Vorgang "Rückkehrer"
- Aktion "Sühnezeichen/Friedensdienste e.V."
- Aufenthalt des Bundesministers für Umweltschutz im Bezirk
- Kontakt zum Verfassungsschutz
- Überwachung journalistischer Vorhaben
- Politemigranten
- Überwachung des "Heimatkreises Cottbus" und der "Cottbuser Zeitung"
- Operativgeldabrechnungen
- Abhörprotokolle
- Abwehrmaßnahmen gegen englischen, französischen und amerikanischen Geheimdienst
- Kfz-Kennzeichen-Kartei
- Pressemeldungen

Informationen über die Bearbeitung des Teilbestandes

Zahlreiche Akten der Zentralen Materialablage (ZMA) sind überliefert. Der Erschließungsstand umfasst die geordneten Karteien, die nur personenbezogen recherchierbar sind, die registrierten Vorgänge und die Sachakten. Die relevanten Personendaten des Teilbestandes wurden in der Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR) erfasst. Die Erschließung erfolgte auf der Grundlage der Ordnungs- und Verzeichnungsrichtlinien des BStU. Ein Bearbeitungsvermerk liegt vor.

Findmittel (BStU-intern)

- Datenbank "Sachaktenerschließung" (SAE)
- Datenbank "Elektronisches Personenregister" (EPR)
- BStU-Personenkartei
- personenbezogene MfS-Karteien

Besonderheiten

- 31 Behältnisse mit zerrissenen Unterlagen