Direkt zum Seiteninhalt springen
Publikation

Staatspartei und Staatssicherheit

Zum Verhältnis von SED und MfS

Walter Süß (Hg.), Siegfried Suckut

Süß, Suckut, Staatspartei und Staatssicherheit

Reihe
Wissenschaftliche Reihe

Umfang
351 Seiten

Auflage
1. Auflage, Berlin 1997

Verlag
Ch. Links Verlag

Preis
22,00 €

ISBN
3-86153-131-3

Sprache
Deutsch

Band 8

Inhalt

Dass die Staatssicherheit ein Machtorgan der SED war, ist selbst von Honecker und Mielke immer wieder betont worden. Doch wie die Partei mit ihrem "Schild und Schwert" tatsächlich operierte, wie der Führungsanspruch praktisch umgesetzt wurde, ist bisher kaum untersucht worden.

Diesem Thema widmete sich im Mai 1996 eine Tagung der Abteilung Bildung und Forschung in der Behörde des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR. Auf ihr wurde unter anderem der Frage nachgegangen, welche Rolle die Parteiorgane innerhalb des Ministeriums für Staatssicherheit spielten, wie die "Anleitung" durch die ZK-Abteilung für Sicherheitsfragen funktionierte, welchen Einfluss Parteibeschlüsse auf die operative Arbeit hatten, auf welche Weise Kontrolle ausgeübt wurde und wie sich die einzelnen Gremien im Konfliktfall verhielten.

Zahlreiche neue Forschungsergebnisse, die auf der Tagung erstmals vorgestellt wurden, sind in diesem Band zusammengefasst worden, der einen Überblick zum gegenwärtigen Forschungsstand gibt.

Zum Autor/Herausgeber

Walter Süß (Hg.)

Dr., Jahrgang 1947, ehemaliger Projektleiter in der Abteilung Bildung und Forschung des BStU

Siegfried Suckut

Verwandte Inhalte

Publikation

"Stellt die Bürger ruhig"

Staatssicherheit und Umweltzerstörung im Chemierevier Halle–Bitterfeld

Das Chemiedreieck Halle–Bitterfeld war in den 80er-Jahren ein "ökologisches Katastrophengebiet", die DDR einer der größten Umweltsünder in Europa: Die Staatssicherheit versuchte, die gravierenden Umweltprobleme zu vertuschen und die Umweltbewegung zu mundtot zu machen.

Publikation

Von einer Freundschaft, die es nicht gab.

Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR und das polnische Innenministerium 1974–1990.

Die Studie offenbart die vermeintliche Freundschaft zwischen Stasi und polnischem Geheimdienst als Täuschung und legt überraschende Schwachstellen der Stasi offen.

Publikation

Vom Scheitern der kybernetischen Utopie

Die Entwicklung von Überwachung und Informationsverarbeitung im MfS

Beschaffung und Verarbeitung von Informationen sind zentrale Aufgaben für jeden Geheimdienst. Das MfS wollte aber weder "alles" wissen, noch überwachte es flächendeckend. Seine Aufmerksamkeit galt besonders Staat, Wirtschaft und militärischer Abwehr, weniger dafür "Staatsfeinden" und ...

Publikation

Sicherungsbereich Literatur

Schriftsteller und Staatssicherheit in der Deutschen Demokratischen Republik

Gesamtdarstellung über die Kontrolle und Beeinflussung der DDR-Literatur durch das Ministerium für Staatssicherheit. Die literarischen Primärtexte werden darin um die konspirativen Kontexte erweitert.

Publikation

Konzentrierte Schläge

Staatssicherheitsaktionen und politische Prozesse in der DDR 1953-1956

Der Zeitraum zwischen dem Aufstand am 17. Juni 1953 und dem vom XX. Parteitag der KPdSU eingeleiteten „Tauwetter“ war durch die härtesten Repressionen in der Geschichte der DDR gekennzeichnet.

Publikation

Aktenlage

Die Bedeutung der Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes für die Zeitgeschichtsforschung

Der Band liefert eine erste Bestandsaufnahme der zeithistorischen Forschung mit MfS-Akten und einen Einblick in die Dimension der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Staatssicherheitsdienst.