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Ein Westpaket mit unterschiedlichen Lebensmitteln.
Tag der Archive

Der Geschichte auf der Spur

Der deutsch-deutsche Paketverkehr im Kalten Krieg

Zeit

02. März 2024, 10:00 - 18:00 Uhr

Ort

Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig
Dittrichring 24
04109 Leipzig
Telefon: 030 18665-3333
E-Mail: leipzig.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Veranstalter

Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig
Dittrichring 24
04109 Leipzig
Telefon: 030 18665-3333
E-Mail: leipzig.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Der Eintritt ist frei.

13:00 Uhr | Archivführung: Einer Diktatur auf der Spur. Unterwegs im Stasi-Unterlagen-Archiv

Detaillierte Einblicke in die Struktur und Arbeitsweise der Stasi sowie Informationen zur heutigen Nutzung der Unterlagen.

14:30 Uhr | Vortrag: Eine große Freude?! Der deutsch-deutsche Paketverkehr im Kalten Krieg

Für viele Menschen war der Austausch von Ost- und Westpaketen eine wichtige Möglichkeit, um über die innerdeutsche Grenze hinweg mit Verwandten und Freunden in Kontakt zu bleiben. Gleichzeitig wies der Paketinhalt auf die unterschiedlichen Lebenswelten hin: Der Duft der Westpakete war vielfach geprägt von Kaffee, Orangen, Seife und Schokolade, während Pakete aus der DDR vor allem am typischen Geruch der selbstgebackenen Stolle und des Verpackungsmaterials erkennbar waren.
Dr. Konstanze Soch (Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv) berichtet, wie und auf welcher Grundlage der deutsch-deutsche Paketverkehr im Kalten Krieg sowohl von der Stasi als auch dem BND kontrolliert wurde. Sie stellt die Frage, ob die Geschenksendungen tatsächlich immer Freude auslösten, und skizziert, welche Rolle der Versand nach dem Mauerfall und der Wiedervereinigung einnahm.

10:00–18:00 Uhr | Ausstellung
Die Ausstellung „Aufarbeitung. Die DDR in der Erinnerungskultur“ (2023) mit prägnanten Texten, Fotos, Faksimiles, Statistiken und Karikaturen erzählt vom Umgang mit der Geschichte der SED-Diktatur und der deutschen Teilung seit 1989. Autoren der Ausstellung sind Dr. Stefan Wolle und Dr. Ulrich Mählert, Herausgeberin ist die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

10:00–18:00 Uhr | Beispielakten
Die Abteilung M der Stasi kontrollierte den deutsch-deutschen Postverkehr. Das auch in der DDR-Verfassung festgeschriebene Postgeheimnis wurde dabei systematisch verletzt.

10:00–18:00 Uhr | Beratung zur Antragstellung auf Akteneinsicht
Jeder Mensch hat das Recht, jene Unterlagen einzusehen, die das Ministerium für Staatssicherheit über die eigene Person angelegt hat. Mehr als zwei Millionen Menschen haben seit 1992 von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.
Bitte bringen Sie ein gültiges Personaldokument mit.

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