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Bücher des Hinstorff Verlags vor einem Aktenregal im Stasi-Unterlagen-Archiv Rostock
Vortrag und Gespräch

Der Hinstorff Verlag im Spiegel der Stasi-Akten

Zeit

30. Juni 2022, 18:00 Uhr

Ort

Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen Untersuchungshaft der Staatssicherheit Rostock (DuG)
Grüner Weg 5
18055 Rostock

Veranstalter

Stasi-Unterlagen-Archiv Rostock
Straße der Demokratie 2
18196 Waldeck-Dummerstorf
Telefon: (038208) 826-0
E-Mail: rostock.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Mitveranstalter

Landeszentrale für politische Bildung M-V/Dokumentations- und Gedenkstätte (DuG)
Grüner Weg 5
18055 Rostock

Der Eintritt ist frei.

Bereits frühzeitig begann die Stasi, den DDR-Literaturbetrieb gezielt zu überwachen, zu beeinflussen und zu unterwandern. Im Hinstorff Verlag baute die Stasi in den 60er Jahren eine Basis Inoffizieller Mitarbeiter auf, wodurch der Informationsfluss stets gesichert war. Als der Rostocker Verlag Anfang der 70er Jahre Autoren wie Franz Fühmann, Jurek Becker, Rolf Schneider und Klaus Schlesinger unter Vertrag nahm, rückte er noch stärker in das Visier der Geheimpolizei. Als "Sammelbecken schwankender und negativer Schriftsteller" wurde er zu einem Schwerpunkt der operativen Arbeit. Eine erhöhte Einflussnahme auf Lektorat und Verlagsleitung war die Folge.

Der Vortrag von Dr. Kerstin Hohner (Germanistin) basiert auf der Auswertung von umfangreich überlieferten Stasi-Unterlagen der Jahre 1959 - 1989.

Die Veranstaltung findet gemäß den aktuellen Auflagen zum Infektionsschutz statt.

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