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Zwei Männer sitzen am 12. September 1990 vor dem ehemaligen Dresdner Stasi-Gebäude in der Bautzner Straße. An der Mauer hinter ihnen sind Transparente aufgehängt auf denen Forderungen nach selbstbestimmten Zugang  zu den Stasi-Akten fordern
Museumsnacht

"Freiheit für meine Akte"

30 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz und Akteneinsicht

Zeit

02. Juli 2022, 18:00 Uhr

Ort

Bundesarchiv, Stasi-Unterlagen-Archiv Dresden
Riesaer Straße 7, Eingang D
01129 Dresden
Telefon: (0351) 2508-0
E-Mail: dresden.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Veranstalter

Bundesarchiv, Stasi-Unterlagen-Archiv Dresden
Riesaer Straße 7
01129 Dresden
Telefon: (0351) 2508-0
E-Mail: dresden.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Mitveranstalter

Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz
Königstraße 15
01097 Dresden

Der Eintritt ist frei.

1992 fand ein bis dahin einmaliger Vorgang statt: Die Akten eines staatlichen Geheimdienstes, der noch zwei Jahre zuvor tätig gewesen war, wurden geöffnet. Nicht nur für Forschungszwecke, sondern explizit auch für die Bürgerinnen und Bürger. Sie sollten nun lesen können, was der Staatssicherheitsdienst der DDR über sie gesammelt hatte. Dafür bedurfte es einer neuen gesetzlichen Grundlage, lag auf den Akten doch eigentlich eine Sperrfrist. Das Stasi-Unterlagen-Gesetz schuf diesen Sonderzugang, der bis heute gilt.

Während der Museumsnacht kann der Weg bis zur Aktenöffnung erkundet werden. Zeitzeugen schildern ihre persönlichen Eindrücke.

PROGRAMM

19:00 | Gespräch
Akteneinsicht im Sonderarchiv
Mitarbeiterinnen berichten über die Anfänge des Stasi-Unterlagen-Archivs.

20:15 | Film und Gespräch
„Jeder schweigt von etwas anderem“
Im Dokumentarfilm und Gespräch berichtet Utz Rachowski über den schwierigen Umgang mit der DDR-Vergangenheit.

DURCHGEHENDE ANGEBOTE

18:00-20:00 | Angebot für Kinder und Jugendliche
Wo versteckt sich die Stasi?
Histocaching analog gedacht: Kinder und Jugendliche erfahren bei einer Schnitzeljagd durch das Stasi-Unterlagen-Archiv mehr über die Arbeitsweise der Stasi.

18:00-24:00 | Themenstation
Akten vernichten oder Akten erhalten?
Einblicke in die Diskussion um die Öffnung der Stasi-Akten und die Entstehung des Stasi-Unterlagen-Gesetzes vor 30 Jahren.

18:00-24:00 | Themenstation
Aktenmaterial. Stasiakten selbst entdecken
Stöbern Sie in Beispielakten zur Reaktorkatastrophe in Tschernobyl, der Versorgungslage oder Wohnraumsituation in Dresden und vielen weiteren Themen.

18:00-23:00 | Archivführungen (stündlich)
Auf den Spuren der Stasi
Im Stasi-Unterlagen-Archiv Dresden werden 8.239 Regal-Meter Akten der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Dresden aufbewahrt. Während des Rundgangs stellen Archivmitarbeitende die besondere Geschichte des Archivs, die Bestände und deren Nutzung sowie die Arbeitsweise der Stasi vor.

18:00-24:00 | Bürgerberatung
Vom Antrag zur Akte
Mitarbeitende beraten rund um das Thema Akteneinsicht und geben Einblicke in die Antragsbearbeitung. Für die Antragstellung ist ein gültiges Personaldokument erforderlich.

Für die Antragstellung ist ein gültiges Personaldokument erforderlich.

Der Eintritt ins Stasi-Unterlagen-Archiv Dresden ist frei.

 

Die Tickets für die Museumsnacht sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich: online beim SZ-Ticketservice sowie in allen Vorverkaufsstellen oder an der Abendkasse am 02. Juli bis 21 Uhr: Dresden Information in der QF-Passage, Neumarkt 2

Hinweis: Bei den beteiligten Museen können Sie keine Karten für die Museumsnacht kaufen.

 

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