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Vorverdichtungs-, Such- und Hinweiskartei der ehemaligen Kreisdienststelle Schwerin
Vortrag und Führung

Samstag im Archiv

"Auf der Suche nach Kulturgutverlusten"

Zeit

18. Juni 2022, 14:30 Uhr

Ort

Bundesarchiv, Stasi-Unterlagen-Archiv Schwerin
Görslow, Resthof
19067 Leezen
Telefon: (03860) 503-0
E-Mail: schwerin.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Veranstalter

Bundesarchiv, Stasi-Unterlagen-Archiv Schwerin
Görslow, Resthof
19067 Leezen
Telefon: (03860) 503-0
E-Mail: schwerin.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Der Eintritt ist frei.

Wir geben Ihnen bei unseren Führungen Einblick in die Arbeitsweisen und Überlieferungen der DDR-Geheimpolizei. Vorab können Sie Vorträge, Podiumsdiskussionen oder Zeitzeugengespräche zu Themen aus den Stasi-Akten besuchen. Zusätzlich ist der Antrag auf persönliche Einsicht in die Stasi-Unterlagen möglich. Bitte bringen Sie dafür ein gültiges Ausweisdokument mit.

Archivführung

Das Ministerium für Staatssicherheit sammelte massenhaft Daten, nicht nur in seiner Zentrale in Berlin, sondern auch in Archiven der Dienststellen in den DDR-Bezirke. Das Schweriner Stasi-Unterlagen-Archiv verwahrt neben Akten, Karteien und Fotos auch Objekte der ehemaligen DDR-Geheimpolzei. Insgesamt lagern hier etwa 2.370 laufende Meter an Unterlagen. Sie zeigen Aufbau, Arbeits- und Wirkungsweise der Staatssicherheit im ehemaligen Bezirk Schwerin, dokumentieren aber auch Geschichten von Zivilcourage und Widerstand.

Die Führungen starten um 15.30 Uhr und 16.20 Uhr.

Vortrag

"Auf der Suche nach Kulturgutverlusten"

mit Rald Blum und Arno Polzin (Bundesarchiv, Stasi-Unterlagen-Archiv Berlin)

Provenienzforschung zu Kunst- und Kulturgegenständen aller Art erlebt in den letzten Jahren
eine erhöhte Aufmerksamkeit. Nicht nur während des Nationalsozialismus wurden wertvolle
Kunstobjekte ihren ursprünglichen Besitzerinnen und Besitzern unter Druck entzogen, sondern
auch in der Nachkriegszeit in der sowjetischen Besatzungszone und in der DDR.

Das hier dokumentierte Forschungsprojekt des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste
Magdeburg und des ehemaligen Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen geht auf Spurensuche nach
Belegen für solche Kulturgutentziehungen und -transfers in den Stasi-Unterlagen. Ziel war
es dabei, einen verlässlichen Zugang zu den entsprechenden Aktenbeständen des MfS zu
ermöglichen und so weitergehender Forschung die Türen zu öffnen.

Organisatorische Hinweise:

Eine Teilnahme an den Archivführungen ist nur nach bestätigter Anmeldung unter 03860 503-1411 möglich.  Führungen finden mit maximal 10 Personen statt. Es gelten die jeweils aktuellen Maßnahmen zum Infektionsschutz.

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