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Vorverdichtungs-, Such- und Hinweiskartei der ehemaligen Kreisdienststelle Schwerin
Buchvorstellung und Diskussion

Samstag im Archiv

"Die DDR im Blick der Stasi - 1961"

Zeit

20. August 2022, 14:30 Uhr

Ort

Bundesarchiv, Stasi-Unterlagen-Archiv Schwerin
Görslow, Resthof
19067 Leezen
Telefon: (03860) 503-0
E-Mail: schwerin. stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Veranstalter

Bundesarchiv, Stasi-Unterlagen-Archiv Schwerin
Görslow, Resthof
19067 Leezen
Telefon: (03860) 503-0
E-Mail: schwerin. stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de

Der Eintritt ist frei.

Wir geben bei unseren Führungen Einblick in die Arbeitsweisen und Überlieferungen der DDR-Geheimpolizei. Vorab können Sie Vorträge, Podiumsdiskussionen oder Zeitzeugengespräche zu Themen aus den Stasi-Akten besuchen. Zusätzlich ist der Antrag auf persönliche Einsicht in die Stasi-Unterlagen möglich. Bitte bringen Sie dafür ein gültiges Ausweisdokument mit.

Archivführung

Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) sammelte massenhaft Daten, nicht nur in seiner Zentrale in Berlin, sondern auch in Archiven der Dienststellen in den DDR-Bezirksstädten. Das Schweriner Archiv verwahrt neben Akten, Karteikarten auch Fotos auch Objekte der DDR-Geheimpolizei. Insgesamt lagern hier etwa 2.370 laufende Meter an Unterlagen. Sie zeigen Aufbau, Arbeits- und Wirkungsweise der Staatssicherheit im ehemaligen Bezirk Schwerin, dokumentieren aber auch Geschichten von Zivilcourage und Widerstand.

Die Führungen starten im Anschluss an die Buchvorstellung.

Buchvorstellung

Die DDR im Blick der Stasi - 1961
mit Prof. Dr. Daniela Münkel (Bundesarchiv - Stasi-Unterlagen-Archiv)

Das bestimmende Thema des Jahres 1961 war der Mauerbau. Dies spiegelt sich auch in den geheimen Berichten des MfS wider, die die Zentrale Informationsgruppe (ZIG)1 und ihre Vorläufer seit dem Juni-Aufstand 1953 regelmäßig für die SED und Staatsführung verfassten. Sehr viele der 260 überlieferten und hier edierten Berichte des Jahrgangs 1961 haben direkt oder indirekt mit dem Mauerbau zu tun. Die Berichterstattung des MfS im Jahr 1961 veranschaulicht eine für die Existenz der DDR mehr als schwierige Situation, in die sich die Partei- und Staatsführung hineinmanövriert hatte und deren Lösung sie vor allem in der Schließung des sogenannten "Berliner Grenzlochs" und somit in der Einsperrung der eigenen Bevölkerung sah. Die Berichte zeigen einen Staat, dessen Stabilität erheblich beeinträchtigt war.

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