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Dauerausstellung in Frankfurt/Oder

Leihausstellungen in der Region

Die Ausstellungen des Stasi-Unterlagen-Archivs möchten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Repressionen durch das Ministerium für Staatssicherheit und der Teilung Deutschlands beitragen.

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Bewegende Bilder, authentische Dokumente aus unseren Archiven und eingängige Texte bringen die verschiedenen Facetten dieser Themenkreise direkt zu Ihnen vor Ort.

In insgesamt zehn Außenstellen der Stasi-Unterlagenbehörde finden Sie ein breites Spektrum an allgemeinen und sehr speziellen Informationen für Schulen, öffentliche Gebäude und Orten mit Publikumsverkehr. Die Ausstellungen können kostenlos entliehen werden (Kontaktdaten siehe unten).

Überwachung und Kontrolle

Eingesperrt… –
Untersuchungshaft bei der Stasi in Frankfurt (Oder)

Überwachungskameras, Sichtblenden an den Fenstern, Freigangkäfige und Mauern - das waren die Realitäten in der Untersuchungshaftanstalt (UHA) Frankfurt (Oder). Texte, Dokumenten, Fotos und Grafiken informieren über die Zustände im Stasi-Knast unter Einbeziehung von Einzelschicksalen. Die insgesamt 16 Ausstellungstafeln sind mehrsprachig gestaltet und werden in englisch und polnisch angeboten.

Die Ausstellung ist verfügbar an den Standorten:

  • Frankfurt (Oder)

Im Fokus der Staatssicherheit –
Willy Brandt in Erfurt

Am 19. März 1970 trafen Willy Brandt und Willi Stoph im Rahmen des ersten deutsch-deutschen Gipfels in Erfurt zusammen. Während sich die westdeutsche Seite eine Verbesserung der deutsch-deutschen Beziehungen erhoffte, ging es für die DDR-Funktionäre um internationale Beachtung. Die Ausstellung widmet sich den Aktivitäten der Staatssicherheit im Umfeld des Treffens. Das MfS war für den störungsfreien Ablauf der Veranstaltung verantwortlich. Mit unzähligen Fotos wurde unfreiwillig die Begeisterung der Bevölkerung für Gast eingefangen.

Die Ausstellung ist verfügbar an den Standorten:

  • Erfurt

"Stasi. Was war das?" – Posterausstellung für Schulen

Die kostenlose Poster-Ausstellung "Stasi. Was war das?" ist für Lehrerinnen und Lehrer gedacht, die das Thema DDR im Unterricht behandeln und zur Einstimmung oder zur Vertiefung anschauliches Material nutzen möchten. Sie muss im Anschluss nicht zurückgegeben werden.

13 Themenposter zeigen das Wirken der DDR-Staatssicherheit in ausgewählten Lebensbereichen der DDR, beleuchten die Rolle der Stasi bei zentralen Ereignissen und informieren über die Methoden der Geheimpolizei. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung, was mit den Hinterlassenschaften des MfS nach dem Ende der DDR geschah.

Die Poster können als Gesamtausstellung gezeigt werden – jedes Thema funktioniert aber auch für sich. Adressaten der Ausstellung sind Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10. Die Themen der Poster wurden aus Lehrplänen für diese Klassenstufen ausgewählt.

Die Ausstellung ist verfügbar an den Standorten:

  • Magdeburg
  • Schwerin
  • Gera
  • Frankfurt (Oder)
Überwachungsfoto von 1987, das als Titelbild der Posterausstellung für Schule gewählt wurden

Kämpfen an der Seite der Genossen – Die Frauen der Staatssicherheit

Für das Ministerium für Staatssicherheit spielten Frauen auf drei Ebenen eine Rolle: als Partnerin, als Inoffizielle Mitarbeiterin und als Hauptamtliche. Zuletzt versahen etwa 13.500 Frauen ihren Dienst in der Uniform der Staatssicherheit.

Die Ausstellung ist verfügbar an den Standorten:

  • Schwerin

Volkswirtschaft und Umwelt

Aktion "Lupe" –
Die Stasi und die Zeiss-Werke in Jena

1953 führte das Ministerium für Staatssicherheit eine geheime Operation gegen das Carl Zeiss Werk durch. Die Operation lief unter dem Decknamen "Lupe". 15 leitende Mitarbeiter der Firma mussten sich einem Schauprozess stellen. Einzelne Biographien verdeutlichen, welche menschlichen Schicksale hinter durch die Aktion geschaffen wurden.

Die Ausstellung ist verfügbar an den Standorten:

  • Gera

Die "Firma" im Betrieb –
Stasi in der Volkswirtschaft

Für die in der DDR herrschende SED war der "Schutz der Volkswirtschaft" ein wesentlicher Aspekt der Machtsicherung. Dem Ministerium für Staatssicherheit fiel die Aufgabe zu, die politische Zuverlässigkeit des Leitungspersonals und der Beschäftigten zu gewährleisten. Aus diesem Blickwinkel analysierte die Stasi auch die erreichten Wirtschaftszahlen oder auftretende Probleme in der Produktion.

Die Ausstellung ist verfügbar an den Standorten:

  • Magdeburg

Grau in Grau –
Die Umweltsituation im Bezirk Leipzig - die Stasi und der "Grüne Feind"

Ende der 80er Jahre war der katastrophale Zustand der Umwelt, insbesondere in den industriell geprägten Südbezirken der DDR, nicht zu übersehen. Schadstoffbelastete Luft, verschmutzte Gewässer, sterbender Wald, Raubbau an der Natur durch den Aufschluss weiterer Braunkohletagebaue führten in einigen Kreisen des Bezirkes Leipzig zu fast irreparablen Schäden an der Natur.

Die Ausstellung ist verfügbar an den Standorten:

  • Leipzig

Jugend

Hoffnungsträger oder Staatsfeind? –
DDR-Jugend und Stasi an der Ostsee

Mitmachen, Anpassen oder Aufbegehren? Die Staatspartei SED versuchte, junge Menschen von Kindesbeinen an ideologisch zu erziehen und ins politische System einzubinden. Aber nicht alle Jugendlichen ließen sich vereinnahmen. Die Ausstellung beschreibt dieses Spannungsfeld und zeigt Beispiele für das Handeln des MfS gegenüber Jugendlichen.

Die Ausstellung ist verfügbar an den Standorten:

  • Rostock

MfS und Schule –
Jugendliche im Fokus der Stasi

Im Mittelpunkt dieser Ausstellung steht die Erziehung "zu sozialistischen Persönlichkeiten" im Schulsystem der DDR. Anhand von Schriftstücken und Überwachungsfotos wird die Rolle der Stasi in der SED-Jugendpolitik deutlich. Dabei wird die Strategie zur Werbung von Inoffiziellen Mitarbeitern unter Lehrern und Schülern deutlich. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung, wie das MfS versuchte jugendpsychologische Erkenntnisse zu nutzen, um Bindungen zu Jugendlichen zu festigen. Konkrete Beispiele und MfS-Akten ermöglichen einen leichten Zugang zu den einzelnen Themen.

Die Ausstellung ist verfügbar an den Standorten:

  • Erfurt

Sport

Doppeltes Spiel –
Fußball im Visier der Staatssicherheit

Fussball in der DDR - das ist nicht nur die Geschichte eines beliebten Volkssports. Für die SED-Führung und das MfS war er Teil der ideologischen Auseinandersetzung mit dem "Klassenfeind". So gerieten auch immer wieder Fussballer und ganze Mannschaften in den Fokus der ostdeutschen Geheimpolizei. Die Ausstellung dokumentiert das Ausmaß der Einflussnahme der Stasi auf den sächsischen Fussball und veranschaulicht dies mit einigen Einzelschicksalen.

Die Ausstellung ist verfügbar an den Standorten:

  • Chemnitz
  • Leipzig

Das Ende der Stasi

DDR-Botschaftsflüchtlinge

Mit der Besetzung der bundesdeutschen Botschaften in Warschau, Prag sowie der Ständigen Vertretung in Ost-Berlin Ende September 1989 versuchten zahlreiche DDR-Bürger ihre Ausreise zu erzwingen. Ihr Plan ging auf: Bereits am 1. Oktober rollten die ersten Sonderzüge über Dresden und Karl-Marx-Stadt ins bayrische Hof. Die Ausstellung dokumentiert neben der Zugfahrt der Flüchtlinge die politische Situation im Herbst 1989 in der DDR und die Rolle der Stasi.

Die Ausstellung ist verfügbar an den Standorten:

  • Chemnitz
  • Dresden
  • Leipzig

Stasi Ohn(e)Macht –
Die Auflösung der DDR-Geheimpolizei

1989: Immer mehr wächst der Widerstand der DDR-Bevölkerung gegen die SED-Herrschaft. Der lang angestaute Unmut mündet schließlich in der Friedlichen Revolution. Ein Meilenstein ist dabei die Entmachtung der Stasi, die als "Schild und Schwert der Partei" jahrzehntelang die Existenz des SED-Regimes gesichert hatte. Die Ausstellung dokumentiert anhand zeitgenössischer Fotos den erfolgreichen Widerstand der DDR-Bevölkerung gegen das SED-Regime und seine Geheimpolizei. Sie richtet die Aufmerksamkeit insbesondere auf die Ereignisse vor Ort.

Die Ausstellung ist verfügbar an den Standorten:

  • Chemnitz
  • Frankfurt (Oder)
  • Gera
  • Leipzig
  • Magdeburg
  • Neubrandenburg
  • Rostock
  • Schwerin

Kontakt und Bezug

Ausleihe Leihausstellungen Chemnitz

Sandra Meier

Stasi-Unterlagen-Archiv Chemnitz
Jagdschänkenstraße 52
09117 Chemnitz

Telefon: 0371 8082-3831
E-Mail: Sandra.Meier@bundesarchiv.de

Ausleihe Leihausstellungen Dresden

Anja Hofmann

Stasi-Unterlagen-Archiv, Außenstelle Dresden
Riesaer Straße 7
01129 Dresden

Telefon: 0351 2508-3411
E-Mail: astdresden@bundesarchiv.de

Ausleihe Leihausstellungen Erfurt

Anja Stötzer

Stasi-Unterlagen-Archiv, Außenstelle Erfurt
Petersberg Haus 19
99084 Erfurt

Telefon: 0361 5519-4951
E-Mail: Anja.Stoetzer@bundesarchiv.de

Ausleihe Leihausstellungen Frankfurt (Oder)

Andrea Woitschack

Stasi-Unterlagen-Archiv Frankfurt (Oder)
Fürstenwalder Poststraße 87
15234 Frankfurt (Oder)

Telefon: 0335 6068-2510
E-Mail: Andrea.Woitschack@bundesarchiv.de

Ausleihe Leihausstellung Gera

Dr. Katrin Pöhnert

Stasi-Unterlagen-Archiv Gera
Hermann-Drechsler-Straße 1
07548 Gera

Telefon: 0365 5518-4166
E-Mail: Katrin.Poehnert@bundesarchiv.de

Ausleihe Leihausstellungen Leipzig

Josephine Günther

Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig
Dittrichring 24
04109 Leipzig

Telefon: 0341 2247-3211
E-Mail: Josephine.Guenther@bundesarchiv.de

Ausleihe Leihausstellungen Magdeburg

Kevin Klein

Stasi-Unterlagen-Archiv Magdeburg
Georg-Kaiser-Straße 7
39116 Magdeburg

Telefon: 0391 6271-2132
E-Mail: astmagdeburg@bundesarchiv.de

Ausleihe Leihausstellungen Neubrandenburg

Angela Schwiede

Stasi-Unterlagen-Archiv Neubrandenburg
Neustrelitzer Straße 120
17033 Neubrandenburg

Telefon: 0395 7774-1608
E-Mail: Angela.Schwiede@bundesarchiv.de

Ausleihe Leihausstellungen Rostock

Dr. Michael Heinz

Stasi-Unterlagen-Archiv Rostock
Straße der Demokratie 2
18196 Waldeck-Dummerstorf

Telefon: 038208 826-1320
E-Mail: Michael.Heinz@bundesarchiv.de

Ausleihe Leihausstellungen Schwerin

Karin Grocholski

Stasi-Unterlagen-Archiv Schwerin
19067 Leezen OT Görslow

Telefon: 03860 503-1464
E-Mail: Karin.Grocholski@bundesarchiv.de