Direkt zum Seiteninhalt springen
Publikation

Aktenlage

Die Bedeutung der Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes für die Zeitgeschichtsforschung

Roger Engelmann (Hg.), Klaus-Dietmar Henke (Hg.)

Analysen und Dokumente, Henke, Engelmann, Aktenlage

Reihe
Wissenschaftliche Reihe

Umfang
249 Seiten

Auflage
2. Auflage, Berlin 2010

Verlag
Ch. Links Verlag

Preis
9,99 €

ISBN
978-3-86284-046-5

Sprache
Deutsch

Band 1

Inhalt

Der Band liefert eine erste Bestandsaufnahme der zeithistorischen Forschung mit MfS-Akten und einen Einblick in die Dimension der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Staatssicherheitsdienst. Hauptthemenfelder des Bandes, der auf eine Tagung der Abteilung Bildung und Forschung beim Bundesbeauftragten im März 1994 zurückgeht, sind der "Wahrheitsgehalt" der Akten, die Rolle der Staatssicherheit im DDR-Herrschaftssystem, Opposition und Verfolgung, Wert und Bedeutung der Unterlagen für die Forschung sowie Fragen des Zuganges zu den Akten und ihre Verwendung in der Öffentlichkeit.

Zu den Autoren gehören Historiker, Soziologen, Theologen und Politikwissenschaftler wie Fritz Arendt, Gerhard Besier, Rainer Eckert, Bernd Eisenfeld, Roger Engelmann, Franz-Otto Gilles, Klaus-Dietmar Henke, Hans-Hermann Hertle, Wolf Krötke, Klaus Michael, Helmut Müller-Enbergs, Bernd Schäfer, Hermann Schreyer, Ulrich Schröter, Peter Steinbach, Siegfried Suckut, Walter Süß, Jan Wielgohs und Stefan Wolle.

Zum Autor/Herausgeber

Roger Engelmann (Hg.)

Klaus-Dietmar Henke (Hg.)

Verwandte Inhalte

Publikation

Vom Scheitern der kybernetischen Utopie

Die Entwicklung von Überwachung und Informationsverarbeitung im MfS

Beschaffung und Verarbeitung von Informationen sind zentrale Aufgaben für jeden Geheimdienst. Das MfS wollte aber weder "alles" wissen, noch überwachte es flächendeckend. Seine Aufmerksamkeit galt besonders Staat, Wirtschaft und militärischer Abwehr, weniger dafür "Staatsfeinden" und ...

Publikation

"Stellt die Bürger ruhig"

Staatssicherheit und Umweltzerstörung im Chemierevier Halle–Bitterfeld

Das Chemiedreieck Halle–Bitterfeld war in den 80er-Jahren ein "ökologisches Katastrophengebiet", die DDR einer der größten Umweltsünder in Europa: Die Staatssicherheit versuchte, die gravierenden Umweltprobleme zu vertuschen und die Umweltbewegung zu mundtot zu machen.

Publikation

Staatssicherheit und KSZE-Prozess

MfS zwischen SED und KGB (1972–1989)

Welche Rolle spielte das MfS im KSZE-Prozess nach der Unterzeichnung der Schlussakte von Helsinki? Und wie agierte es bei dem Versuch, die Folgen des politischen Prozesses im Bereich der Menschenrechte und der menschlichen Kontakte in der DDR und Osteuropa einzudämmen?

Publikation

Strom für die Republik

Die Stasi und das Kernkraftwerk Greifswald

Die Stasi hatte mit dem nie ganz fertiggestellten Kernkraftwerk Greifswald zugleich einen Nuklearbetrieb und eine Großbaustelle zu überwachen. Das Buch zeigt, dass sie damit auf wirtschaftlichem und politischem Gebiet weitgehend erfolglos blieb.

Publikation

Von einer Freundschaft, die es nicht gab.

Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR und das polnische Innenministerium 1974–1990.

Die Studie offenbart die vermeintliche Freundschaft zwischen Stasi und polnischem Geheimdienst als Täuschung und legt überraschende Schwachstellen der Stasi offen.

Publikation

Inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit

Teil 3: Statistiken

Wie viele inoffizielle Mitarbeiter gab es seit 1950? Wie viele Frauen waren darunter? Wie war dieses Netz in der DDR und in der Bundesrepublik Deutschland verteilt?