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Vorderseite der Publikation 'Von einer Freundschaft, die es nicht gab' von Tytus Jaskułowski
Pressemitteilung

Von einer Freundschaft, die es nicht gab

Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR und das polnische Innenministerium 1974–1990

In der neuen Untersuchung "Von einer Freundschaft, die es nicht gab" nimmt der polnische Historiker Dr. Tytus Jaskułowski das Verhältnis zwischen der Stasi in der DDR und ihrem Gegenpart in Polen in der Zeitspanne 1974 bis 1990 in den Blick. Die Beziehung zwischen dem Ministerium für Staatssicherheit und polnischen Innenministerium bzw. dessen Geheimdienst war eine der schwierigsten innerhalb des Warschauer Paktes.

Der Band beschreibt das Mit- und Gegeneinander beider Geheimdienste anhand umfangreicher Quellenrecherchen und in detaillierter Betrachtung ihrer divergierenden Interessenlagen. Hinter der Fassade einer offiziell verordneten und vertraglich vereinbarten Freundschaft herrschte abgrundtiefes Misstrauen. Die polnische Perspektive offenbart zudem überraschende Schwachstellen der Stasi. Den zeitlichen Schwerpunkt bilden die Jahre 1974 bis 1990, doch nimmt die Studie auch die frühen Jahre seit 1949 in den Blick. Im frostigen Verhältnis der verbündeten Geheimdienste spiegelt sich stets auch das problematische Verhältnis der beiden "Bruderstaaten" zueinander.

Tytus Jaskułowski ist Professor am Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaft der Universität Grünberg (Zielona Góra), Polen sowie Herausgeber der Edition der polenbezogenen Stasidokumente am Institut des Nationalen Gedenkens (Außenstelle Stettin). Die Studie erscheint in der wissenschaftlichen Reihe des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und ist die Habilitationsschrift des Autors.

Hinweis für Redaktionen: Rezensionsexemplare sind über die BStU-Pressestelle erhältlich: presse@bstu.bund.de oder 030-2324-7170

Dagmar Hovestädt, Sprecherin BStU

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Dagmar Hovestädt, Pressesprecherin

Pressesprecherin

Dagmar Hovestädt

Telefon: 030 2324-7170